Das Berliner Tor in Templin ist ein Bestandteil der ehemals 1735 m langen Stadtmauer.

Es besitzt reich gegliederte Giebel und ist seiner der Stadt zugewandten Seite mit Blendnischen ausgestattet.
Das Tor wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zusammen mit der Stadtmauer zu Wehrzwecken errichtet und ist mit ihr über eine Wach- und Verteidigungsanlage über der Tordurchfahrt verbunden. Durch seine militärische Aufgabe bedingt, wurde es beim Bau kaum mit Schmuck versehen.

1860 wurde das mittlerweile marode Tor erneuert und als Kornspeicher umgebaut. Das Dach wurde vergrößert und mit einer Winde versehen. So war es nun möglich Waren direkt in neu geschaffene Luken auf der nördlichen Seite zu verladen.
Das Tor ist als Bestandteil der noch vollständig erhaltenen Wehranlage denkmalgeschützt, spiegelt in seiner heutigen Erscheinungsform jedoch seinen Zustand in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wider.
Momentan befindet sich auf den drei Etagen des Tores eine Ausstellung des Naturpark Uckermärkische Seen.

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